Prüfung am 22.11.2008 beim KV Werdenberg Am Samstag den 22.11.2008 nehmen Mako und ich an der Herbstprüfung des KV Werdenberg, in der Sparte Begleithund 1, teil. Von “Herbst” ist an diesem Tag nichts zu sehen. Bei uns, auf St. Margrethenberg, hat es 30 cm Neuschnee, und es schneit und schneit .... Da wir zwei doch ziemlich winterhart sind, geht die Fahrt nach Buchs los. Auch dort sieht das Wetter nicht viel besser aus. Es hat zwar nicht so viel Schnee - aber es stürmt. Nach einem Kaffee und ein paar faulen Spüchen, begeben wir uns aufs Fährtenglände. Nun geht das Warten los. Wir haben die Startnummer “12” - und dies bedeutet, wir sind das letzte Team. Der Hund der Startnummer 1 läuft seine Fährte. Es stürmt so heftig, dass man ihn teilweise vom Strassenrand aus nicht mehr sehen kann. Einige Mitstreiter werden nervös. Dann endlich - ich kann meine Fährte laufen. Beim Laufen mache ich mir meine Gedanken, denn Mako fährtete noch nie im Schnee. Danach hole ich Mako aus dem Auto, muss jedoch dann wieder warten, bis unser Prüfungsrichter erscheint. Nach einer etwas stürmischen Begrüssung melde ich mich beim PR an. Ich setze Mako an, er hat soviel Trieb, dass er am Ende der Fährte verwundert schaut, so nach dem Motto: “War das schon alles?” Kommentar des Richters: “Ja, da kann ich nichts mehr dazu sagen - vorzüglich - 100 Punkte”. Danach gehts zum Clubhaus des KV Werdenberg. Endlich einen warmen Kaffee. Auch in der Unterordnung ist Mako voll motiviert und macht seine Sache viel besser als ich das erwarte. Nur beim Freiablegen ist es einfach viel zu kalt, so dass Mako 5 Minuten Freisitzen zeigt. Kommentar des Richters: “Bei jeder Grundstellung verlierst du 1 Punkt, weil der Hund sich immer schräg setzt. Im Training undbedingt korrigieren. Gut - 82 Punkte. Bei der Führigkeit läuft wieder alles nach Plan. Mako sehr motiviert und ich sehr froh, dass es so super gelaufen ist. Kommentar des PR: “Sehr schöne Arbeit - aber das Schrägsitzen ..... Sehr gut - 91 Punkte”. Dies macht ein Total von 273 Punkten - sehr gut mit Ausbildungskennzeichen. Der 4. Rang überrascht mich sehr, da ausser Mako nur sogenannte Arbeitshunde am Start waren. Bei einem gemütlichen Nachtessen, welches sehr frein schmeckt, nimmt unser Tag sein Ende. An dieser Stelle möchte ich dem KV WErdenberg für die sehr gut organisierte Prüfung und die tolle Bewirtung nochmals herzlich danken. Wir kommen nächstes Jahr wieder und hoffen auf besseres Wetter. Am Samstag 28.11.09 startete ich mit Mako an der Prüfung des KV Werdenberg in der Sparte Begleithund 2. Am Morgen war es schön, jedoch ziemlich kalt. Als erstes mussten wir 5 Minuten frei ablegen, auf einem Rasen, der gefroren war. Da kam schon die erste Spannung auf. Bleibt Mako, oder ist es ihm zu kalt? Als ich nach 5Minuten aus dem Versteck kam, lag Mako immer noch am selben Platz. Bravo Mako!!!                     Bei der Unterordnung lief Mako freudig. Für schräges Sitzen, sowie für den Anschluss bei den Kehrtwendungen gab es Abzüge. Das Apportieren war für Makos Verhältnisse sehr gut. Wir bekamen aber 8 Punkte Abzug, weil Mako zweimal nicht vorsitzte. Alles in allem eine für uns gut gelungene Arbeit mit 77 Punkten. Als nächstes folgte die Nasenarbeit. Fährten, eigentlich Makos Paradedisziplin ging ein wenig in die „Hose“. Der Abgang der Fährte begann beim Markierungspfahl, nicht wie üblich beim Fähnchen. Das Missverständnis seitens der Prüfungsorganisation verunsicherte Mako, was sich auf die ganze Fährte auswirkte. Beim Sachenrevier war Mako innert kurzer Zeit erfolgreich.  Die 3 Gegenstände waren schnell gefunden. Für das Knautschen und Spielen mit den Gegenständen gab es 7 Punkte Abzug. Mit 78 Punkten war die Nasenarbeit doch noch akzeptabel. Als letzte Disziplin folgte die Führigkeit. Das Steh aus der Bewegung war perfekt. Das Abrufen in die Front mit dem Rücken zum Hund war sehr gut, doch für schräges Vorsitzen gab es wiederum Abzüge. Bei Voran mi Steh brauchte ich ein Doppelkommando und Mako schnupperte interessiert am Boden weiter. Das Abrufen über die Hürde, sowie der Hochsprung war wieder perfekt. Mit 89 Punkten eine sehr gute Arbeit. Wir erreichten mit Total 244 Punkten den 3. Rang von 5 Startenden. Es war wiederum ein schönes Erlebnis,  zuzusehen wie freudig und unbeschwert Mako seine Aufgaben löste. Die Freundschaft unter den Startenden im Begleithunde 2 war wiederum vorbildlich. An dieser Stelle möchte ich dem KV Werdenberg  für die gute Organisation und Bewirtung herzlich danken. Am 7. März 2010 haben Mako und ich beim Boxerclub Gruppe St.Gallen, in Roggwil, die Fährtenhundeprüfung  97 (1) in Angriff genommen. Wir wurden auf 11.00Uhr aufgeboten. Leider lag Schnee auf den Wiesen und es bliess ein kalter Wind, was für mich nicht gerade erfreulich war. Mako neigt bei Schneefährten dazu, seine Augen bei der Suche einzusetzen. Die Stimmung war sehr locker, dadurch war auch bei Mako keine Anspannung da. Ridgebacks sind leider bei Hundeprüfungen immer noch Exoten, dementsprechend gross war unser Zaunpublikum. Bei der Anmeldung zur Fährte wurde der Richter und die Fährtenlegerin von Mako noch heftig begrüsst, dann ging es los.  Der Abgang der Fährte wurde von Mako sehr gut aufgenommen. Er suchte mit tiefer Nase. Der erste Winkel und der anschliessende Bogen war sehr gut. Danach folgte eine lange Gerade mit der Verleitfährte. Mako hatte mit der Verleitfährte etwas Mühe. Mit einem leisen „nein“ von mir (was ein paar Punkte kostete)korrigierte Mako sich und folgte der richtigen Fährte. Beim ersten Spitzwinkel verwickelte sich die Leine in seinen Beinen. Ich wollte das mit Spannen und etwas zurücknehmen der Leine korrigieren, worauf ich die erste Verwarnung bekam. Beim zweiten Spitzwinkel das gleiche Bild, zweite Verwarnung  :o(   Der letzte Winkel war wieder optimal. Auf der Schlussgeraden hängte Mako dann ein wenig ab und machte beim letzten Gegenstand „Sitz“ statt „Platz“. Ich bin mit Mako‘s Leistung sehr zufrieden. Er arbeitete alle Winkel schön aus und die vier Gegenstände wurden alle  verwiesen. Richter Hans Mändli  betonte bei seinem Kommentar, dass der grösste Teil der verlorenen Punkte beim Leinen wirrwarr (also bei mir) verloren gegangen sind. Er erklärte mir, dass es durch Handaufheben erlaubt sei, den Richter zu bitten die Fährte zu stoppen und die Leine, (die mit 10 Metern nicht gerade kurz ist) zu entwirren.  Mit 70 Punkten haben wir die Fährte dennoch bestanden ( BRAVO MAKO!!!) und haben sehr viel dazugelernt!  Mit einem tollen  Essen fand der Tag einen schönen Ausklang.  Ein herzliches Dankeschön an den Boxerclub Gruppe St.Gallen  für die bestens organisierte  Fährtenprüfung.