Ich heisse Sandra Schwitter und bin 1969 in Pfäfers geboren. Seit ich denken kann, gab es in unserer Familie immer Hunde. Mein Vater war begeisterter „Lawienenhündeler“ und führte Deutsche Schäferhunde. Für Lawienenhunde- Prüfungen und -Übungen liessen meine drei Geschwister und ich uns mit Vorliebe im Schnee einbuddeln. Es war für uns immer eine Freude, wenn uns die Hunde aufspürten, bellten und uns ausgruben. Die Krönung war für uns aber immer, wenn “Nascha” unsere Schäferhündin, nach uns suchte. Sie war für uns wie eine Schwester. Sie spielte mit uns und beschützte uns, so als seien wir ihre Kinder. Als sie 13 Jahre alt war, starb sie an einem Hirnschlag und für uns brach eine Welt zusammen. Mein Vater zog sich daraufhin vom Hundesport zurück. Kurze Zeit später, ich war damals 13 Jahre alt, ermöglichten mir meine Eltern den ersten eigenen Hund. Sein Name war, wie kann es auch anders sein, “Nascha”. Sie war auch eine Schäferhündin. Von diesem Zeitpunkt an bin ich den Schäferhunden bis zu meinem 35. Lebensjahr treu geblieben. Mit Sämi, meinem letzten Schäferhund, arbeitete ich in der Sparte Inter 3. Sämi hat mir auch gezeigt, dass Rüden für mich viel angenehmer zu führen sind als Hündinnen. Nachdem ich Sämi mit 9 1/2 Jahren aufgrund einer massiven Herzvergrösserung einschläfern lassen musste, machte ich zum ersten Mal in meinem Leben die Erfahrung, wie es ist ohne Hund zu leben. Da ich mich entschied, vorerst keinen Hund mehr anzuschaffen, erfüllte ich mir einen Kindheitstraum und kaufte mir eine Harley Davidson und machte die Motorradprüfung. Die Sehnsucht nach einem Hund aber war immer da. Nun stellte sich mir die Frage, welche Rasse? Hundesport mit einem deutschen Schäferhund kam, aufgrund des Neides und Missgunstes bei den Prüfungen, nicht mehr in Frage. Eines Tages brachte mich Walter Federspiel dem Rhodesian Ridgeback näher. Was für einer toller Hund! Gesund, robust, super schön, anhänglich und sehr, sehr lieb. Und vor allem eine grosse Herausforderung für den Hundesport. So begann meine Zeit mit Makatso ...... Unser Zuhause auf St. Margrethenberg - 1250 mtr. über dem Meeresspiegel. Gesunde Luft, umringt von Bergen, herrliche Aussicht, Ruhe und kein Stress mit den Nachbarn. Einfach idyllisch. Was braucht man mehr zum Leben? ...... ..... Micky natürlich! Die Dritte in unserem Bunde. Ein ehemaliges Bauernkätzchen, welches mich, im Alter von 6 Wochen, hartnäckig beim Fährten verfolgte. Sie sah so jämmerlich und verwahrlost aus, dass ich einfach nicht wegschauen konnte. Heute ist Micky 13 Jahre alt, kerngesund und die absolute Chefin im Haus.